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Dienstag, 6. September 2016

Knetbeton

Mein lieber Kokoschinski
(wie man im Ruhrgebiet so schön sagt)

die Betonkürbisse von hier scheinen euch gut gefallen zu haben. Vielen Dank für so viele Seitenaufrufe und liebe Kommentare. Ich hab mich riesig gefreut.

Wie schaut es aus? Wollt ihr noch mehr Beton?

Meine neueste Entdeckung heißt KNETBETON. - Kooperation/Werbung

Auf der Suche nach Inspiartion stolperte ich neulich beim Spaziergang durch das www über dieses Wunderzeug.

Leute ich kann euch sagen, ich war Feuer und Flamme.
Da taten sich mir ganz neue Möglichkeiten auf. Beton - ohne Bewehrung, Formen aus Holz, Silikon oder Kunststoff???
Wie geht das? Das muss ich probieren. SOFORT!

Kurzerhand habe ich eine Mail an Miled Ben Dhiaf geschrieben und gefragt, ob ich das Wunderzeug testen kann.
Ja!!! Ich konnte - Jipeee!!

Da stand sie nun, meine Tüte Knetbeton und ich hatte allen Ernstes null Idee, was ich jetzt damit anstellen soll.
Gähnende Leere in meinem Kopf.
Krea und Tiv glänzten gerade mit Abwesenheit ☺

Bei Flöckchenliebe hatte ich kurz zuvor diese schönen Steine gesehen.....Hmmmm? Ok?
Versuch Nr.1  - ein Stein mit einer Feder - aus einem "Guß" sozusagen.



1                     



So perfekt wie die von ANi sind meine natürlich nicht. Ich bin aber von dem Ergebnis schon mal begeistert. Die Farbe des Beton ist auch wirklich schön. Steingrau eben. Die weißen Adern habe ich mit Acrylfarbe aufgemalt. Der Silbereffekt auf der Feder ist mit einem Lackmalstift aufgemalt.


Es folgte Versuch Nr. 2
ein Kranz - das Video findet ihr bei Youtube.
So üppig wie dort gezeigt ist meiner nun nicht geworden.
Ich wartete ja noch immer auf DIE Eingebung. Also sparsam mit dem Material umgehen.
Trotzdem ich den Beton wirklich dünn aufgetragen habe, teilweise schimmert der Strohrömer sogar noch durch, ist das Material steinhart! Nix bröckelt! Klasse!




Versuch Nr. 3
Ausstechformen - Jep. Kein Problem und sogar dünn ohne Schwierigkeiten machbar!
Bei Beton ein echte Herausforderung weil er ohne Verstärkung natürlich leicht bricht.
By the way - der Knetbeton lässt sich ausrollen wie Modelliermasse.



Versuch Nr. 4
Ein paar alte Kerzenleuchter vom Möbelschweden standen noch rum.
Das war schon ein bisschen anspruchsvoller. Mit ein bisschen Geduld ging aber auch das.




Versuch Nr. 5
Irgendwas mit Aludraht wollte ich machen. Ob sich der Knetbeton auch "biegen" lässt.
Ein Betonknoten oder eine Betonspirale, ein Herz vielleicht??

Keine Bilder - das hab ich leider nicht hinbekommen, zumindest nicht 3-dimensional.
Die Sache mit der Geduld - ihr versteht - lach

Versuch Nr. 6
Styropor ummanteln
Easypeasy





Vor der Nummer mit dem Luftballon habe ich ein bisschen Respekt. Was, wenn er platzt?
Miled ummantelt einen Luftballon und macht daraus ein Vase. Schaut mal hier


Noch mehr Ideen findet ihr hier

Noch eine Anmerkung.
Bis auf den bemalten Stein im ersten Versuch sind alle hier gezeigten Arbeiten im Naßzustand, unbehandelt, fotografiert.

Fazit:
Knetbeton ist ein wirklich cooles Zeug. Die Verarbeitung ist kinderleicht. Da eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Er wird wirklich steinhart, lässt sich aber trotzdem leicht mit Schmirgelpapier oder einer Sandfeile nachbearbeiten. Für alle, die lieber Modellieren statt gießen, oder beides kombinieren wollen ist es eine geniale Alternative zu herkömmlichem Beton.
Ich bin begeistert.


Ihr wollt auch? Im Onlineshop von Miled könnt ihr den Knetbeton bestellen.

An dieser Stelle einen dicken Dank.
Lieber Miled, super, dass das so schnell geklappt hat. Es hat wirklich Spaß gemacht mit dem Material zu arbeiten. Das war bestimmt nicht das letzte Mal!

So meine Lieben und jetzt ran an die Knete, ähhh den Beton  - Den KNETBETON !!!
Viel Spaß und liebe Grüße

Nicole

...ach und fast hätte ich es vergessen - Kürbisse kann man damit natürlich auch machen ☺

Verlinkt bei:
Creadienstag
Handmade on Tuesday
Dienstagsdinge
Froh und Kreativ

Dienstag, 23. August 2016

Beton Kürbis - DIY

Der Herbst kommt.

Nicht heute und wohl auch nicht in dieser Woche,
es wird ja nochmal richtig Sommer, aber er kommt.....


...und mit ihm die Kürbiszeit.





Seit ein paar Tagen entstehen in meiner kleinen Werkstatt die ersten Beton-Kürbisse.

Die Herstellung ist gar nicht schwer.
Ihr braucht dazu:

Beton - ach tatsächlich...
Ich verwende Portlandzement und feinsten Quarzsand, Körnung 0-0,5
Nylonstrümpfe
Zeitungsgummis
Gefrierbeutel
HANDSCHUHE!!!! - bitte nicht ohne arbeiten!!!!!
Abdeckfolie für den Arbeitsplatz
Montage- oder Heißkleber
Acrylfarbe

Den Beton mische ich im Verhältnis 2:1
2 Becher Sand und einen Becher Zement, dazu kommt ca. ein 3/4 Becher Wasser
Zuerst mische ich Sand und Zement in trockenem Zustand, gebe dann den halben Becher Wasser dazu, vermenge alles zu einem geschmeidigen "Teig" und gieße das restliche Wasser schluckweise dazu.


So ist er für mich perfekt.


Den fertigen Beton fülle ich in den Nylonstrumpf und stupfe ihn zwischendurch immer mal wieder auf meine Arbeitsfläche. Wenn die gewünschte Größe erreicht ist, knote ich den Strumpf direkt oberhalb der Betonkugel zu.



Mit 4 Gummis binde ich die Kugel ab. So entstehen die typischen Vertiefungen.
Den Knoten lasse ich ebenfalls mittig unter den Gummis sitzen. Hier kann ich später prima ein kleines Stück Ast einkleben.



Der fertige Kürbis kommt für mindestens 24 Stunden (besser 48) in den Gefrierbeutel.
Der Beton soll nicht zu schnell sein Wasser verlieren.
Die zu schnelle Dehydration macht ihn sonst evtl. rissig.


Nach weiteren 24 Stunden befreie ich den Kürbis von Gummis und Strumpf.
Achtung, das Entfernen des Strumpfes ist eine ziemliche Sauerei weil die Krümel in alle Richtungen fliegen.


Ein bisschen Acrylfarbe bringt die Struktur besser hervor. Dazu die Farbe dünn mit trockenem Pinsel auftragen.

Das war´s schon.

Jetzt klebe ich ein kleines Stück Ast ein und fertig ist der Kürbis.
Papierdraht eignet sich hervorragend um die kleinen Rank-Spiralen nachzuahmen.
Einfach um einen Stift wickeln und dann ein bisschen auseinanderziehen.


Für das Blatt habe ich ein Stück Leder mit einem silbernen Lackstift beschriftet und in Form geschnitten. Die kleine Sternöse ist ein zusätzlicher Hingucker.

Zu einer Gartenparty habe ich dann direkt Einen als Mitbringsel eingepackt.



Ein altes Brett, ein Betonkürbis, getrocknete Hortensie, rosa Pfeffer, eine kleine Kastanie und ein Teelichtglas. Mehr braucht es nicht.





Jetzt könnt ihr loslegen. Vielleicht zeigt ihr ja eure Ergebnisse. Ich würde mich freuen.

Viel Spaß beim Werkeln.

Ganz liebe Grüße
Nicole

Sonntag, 27. September 2015

...ein schöner Herbst-Tag

Hach Kinders,

war das nicht ein herrlicher Tag heute. Das schöne Wetter schrie doch geradezu danach raus zu gehen. Mein Garten brauchte noch ein bisschen Hege und Pflege, der Korb vor der Tür wollte auch noch frisch bepflanzt werden.....





...ich mag die Kombination aus silbergrau, rosa und Beerentönen...



Der Korb steht auf einem Zwiebelsieb. Ich habe noch ein paar alte Weinstöcke dazu gelegt. Was meint ihr? Ist doch ganz hübsch so, oder ???


...ja und während ich so fotografierend durch den Garten schlendere treffe ich diesen kleinen Gesellen.





Es hat ein bisschen gedauert, bis er begriff, daß ich nur Fotos machen wollte, aber dann hat er sich in seiner ganzen Schönheit gezeigt....


...na, noch Lust zu gucken? 




Dann kommt mit in den Garten.....
....aber pssssst !!!!! Der Wächter schläft.....



er hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, mein erstes Werk in Beton......




ist das rote Laub nicht einfach toll?


....und alles was sonst noch so grünt und blüht....
So....
..und jetzt habt ihr genug Fotos geguckt.




Ich wünsche euch einen schönen Abend.


Ich kuschel mich jetzt mit einem Tee und meiner Decke auf´s Sofa.

LG Nicole